8 typische Sätze, die wir alle kennen – unseren Kindern aber nicht sagen sollten!

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Ihr Lieben, ich bin mir sicher, jeder von euch kennt diese Sätze! Ich gebe dir hier nun acht Beispiele von typischen Aussagen, die wir alle schon mal hier oder da gehört haben und gebe ein kurzes Impuls-Statement dazu.

Vielleicht erkennst du dich in dem ein- oder anderen Satz wieder und bekommst durch meine Praxistipps eine Idee, wie du dich in deiner Wortwahl verbessern kannst.

1. Gemüse ist doch auch lecker. AUCH?! Das impliziert doch schon direkt, dass es eigentlich nicht lecker ist. Und sagt zudem aus, dass alles, was kein Gemüse ist, lecker ist.

2. Jetzt stell dich mal nicht so an. Dein Kind bekommt vermittelt, dass seine Gefühle wie Schmerz, Trauer, Wut oder ähnliches nicht ernst genommen werden. Es lernt, dass seine eigenen Grenzen und Bedürfnisse nicht wichtig sind.

3. Das war doch gar nicht so schlimm. Siehe Punkt 2.

4. Das macht man nicht. Wer ist eigentlich dieser MAN? Du könntest stattdessen sagen: Das möchte ich nicht.

5. Du willst ja immer nur Fernsehen. Obacht! Selbsterfüllende Prophezeiung! Hier legst du deinem Kind ein Ziel vor die Füße, das es gar nicht hat – noch nicht.

6. Du kannst doch nicht immer nur Süßigkeiten essen! Coole Idee Mama, jetzt wo du’s sagst…! 😋

7. Das macht mich aber traurig. Bringt Eltern in die Opferrolle und macht aus deinem Kind einen Täter. Soll dein Kind etwa Mitleid haben? Vertrau mir, das hat es nicht.

8. Wenn du „dasunddas“ machst, bekommst du auch Gummibärchen. Lest euch meinen Artikel „Belohnen ist das neue Bestrafen“ durch, dann wisst ihr Bescheid.

Worte haben Macht – und weil das so ist, muss auch gerade ich als Mutter sehr bedacht in meiner Wortwahl sein. Hierfür habe ich 2 grundlegende Tipps, die ich jedem empfehlen kann.

Tipp 1: Bevor du redest, stelle dir selbst die Fragen:
Was will ich eigentlich?
Passt das was ich sage zu dem, was ich will?

Oft ist das, was wir sagen, nicht deckungsgleich mit dem, was wir wollen und umgekehrt.

Tipp 2: „Die Seele kennt ‚nicht‘ nicht“, hat ein Seminarleiter einmal zu mir gesagt. Das heißt: versucht möglichst, eure Sätze positiv zu formulieren (also ohne ‚nicht‘, ‚kein‘ oder ‚ohne‘).

Ich freue mich, wenn ich dir ein paar gute Impulse für deine Kommunikation geben konnte!

Herzlichst, Rebecca

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